Die Geschichte des Krankenhauses, in denen die ersten Vorbereitungen für das Nierentransplantat aus Rumänien stattfanden

Das Klinische Krankenhaus „Prof. Dr. Theodor Burghele” ist eines der Krankenhäuser aus der Hauptstadt, wo man mit leistungsfähigen Geräten operiert. Das Krankenhaus wird sowohl im Land, als auch im Ausland bekannt, weil es eine neue Behandlungsmethode zum Entfernen der Nierensteine benutzt. Die Benutzung des Litotripsie- Gerätes, womit das Krankenhaus ausgestattet wird, ermöglicht die Umsetzung der schmerzlosen Vorgänge und die Patienten brauchen keine Anästhesie.

Das Klinische Krankenhaus „Prof. Dr. Theodor Burghele” hat eine lange Geschichte, es wurde im Jahre 1942 gegründet. Es hat eine erfolgreiche Geschichte für die Medizin aus Rumänien.

Von Anfang an soll man erwähnen, dass das Krankenhaus, das heute „Prof. Dr. Theodor Burghele” heisst, ursprünglich den Namen des „Heiligen Josef” hatte und nach 1948 wurde es Panduri genannt. Den aktuellen Namen wurde im Jahre 1991, 14 Jahre später nach dem Tod von Professor Theodor Burghele, der der Vater dieses bedeutenden Krankenhauses ist.

Das Krankenhaus wurde von der Vereinigung der katholischen Nonnen aus Deutschland gebaut

Im Jahre 1939 hat man beschlossen, das Krankenhaus zu gründen, aber die Tätigkeit begann erst im Jahre 1948.

Wir haben erwähnt, dass das Krankenhaus im Jahre 1942 gegründet wurde, weil damals das Gebäude von der  von der Vereinigung der katholischen Nonnen aus Deutschland gebaut wurde.

Im Jahre 1944 waren die Räume schon fertig, aber in der Zwischenzeit hat man beschlossen, dass es als Lager für die deutsche Armee benutzt wird.

Als die Vereinbarung im Monat August 1944 für die Güter von Deutschland und Italien unterzeichnete, wollte man, dass die UdSSR dieses Gebäude übernimmt. Die katholische Gemeinschaft strengte sich an und es gelang ihr, dass das Gebäude an die Nonnenvereinigung während einer Zeitspanne von neun Jahren abgegeben wird.

Nach diesem glücklichen Ereignis kann Professor Theodor Burghele seinen Plan umsetzen, ein neues Krankenhaus zu entwerfen, in dem vor allem die urologischen Krankheiten behandelt werden. Das Krankenhaus des Heiligen Josef entwickelt sich allmählich und es wurden mehrere Abteilungen gegründet, wie die Allgemeinchirurgie, die Urologie, das Radiologielabor, der Bereitschaftsdienst, die Hämatologie-, Biochemie- und Mikrobiologielabors.

Bekannte Fachleute aus dem Medizinbereich wurden in diesem Krankenhaus ausgebildet.

Das Krankenhaus ist im Rahmen der rumänischen Medizin sehr wichtig, weil hier bedeutende Fachleute aus unserem Land ausgebildet wurden. Hier fanden die ersten Vorbereitungen für das erste Nierentransplantat aus Rumänien statt. Die Operation wurde im Jahre 1980 beim Klinischen Krankenhaus Fundeni von Professor Eugen Proca durchgeführt, der auch im Krankenhaus ausgebildet wurde, das damals Panduri genannt war.

Der Raum, der bei Panduri zur Durchführung vom Nierentransplantat vorbereitet wurde, hatte eigentlich eine andere Benutzung. Es wurde für die Endourologie bestimmt, die von Professor Valentin Neagu schon im Jahre 1974 begonnen hatte. Hier wurden auch die Abteilungen für die experimentelle Chirurgie, Dialyse und Kernmedizin entwickelt.

Das Gerät, das die „Nierensteine” zerbricht

Im Jahre 2018 wurde das Krankenhaus mit einem Gerät ausgestattet, das eine neue Behandlung für die „Nierensteine” ermöglicht. Es geht um ein Litotripsie- Gerät für eine moderne, nicht invasive Behandlung. Mit diesem komplexen Gerät werden die Patienten die Nierensteine ohne einen chirurgischen Eingriff los und gehen an demselben Tag nach Hause.

Theodor Burghele ist am 12. Februar 1905 in der Stadt Iaşi in einer alten Familie von moldauischen Grossgrundbesitzer geboren.

Unter den ersten Patienten, die diese Behandlung ausnutzten, war Frau Adriana Hoancă. Nach der Behandlung erzählte sie, dass der Vorgang weniger als eine halbe Stunde dauerte. „Um aufrichtig zu sein, glaubte ich, dass es schmerzhaft und unangenehm sein wird. Man kann aber die Schmerzen ertragen. Gleich nach dem Eingriff ging ich nach Hause. Ich ermutige alle, die sich in dieser Situation befindet”, erklärte Frau Adriana Hoancă im Monat August 2018.

Derzeit wird das Krankenhaus modernisiert, das Bürgeramt investierte viel in dieses Krankenhaus.

Autor: Ștefania Enache
Foto: Corina Gheorghe

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