Die Spuren der Geten-Daker aus der Hauptstadt, die von den Kommunisten entfernt wurden

Gegenüber der Kirche „Mariä Himmelfahrt” – Sapienței finden Sie das Kloster Mihai Vodă. Mit dieser Kultstätte sind viele faszinierende Geschichten für den Touristen, der sich für die Geschichte interessiert, verbunden. Wir folgten den Spuren der Geten-Daker in der Hauptstadt, so dass wir in unserer Reise versuchen werden, möglichst viele Informationen zu erfahren, die uns dabei helfen.

Die ausländischen Touristen möchten die „Geschichte des Herrschers, der die Daker vereinigte”, erfahren.

Die historischen Quellen geben die Beweise über die Bevölkerung an, die in der Gegend lebte, wo heute Bukarest besteht. Vor der Reise erkundigten wir und so erfuhren wir, dass die Reise vom Kloster Mihai Vodă anfangen sollte.

Das Kloster, das die Kommunisten verstecken wollten

Versteckt hinter den kommunistischen Gebäuden,  trotzt das Kloster Mihai Vodă würdig alle Schwierigkeiten, die es im Laufe der Zeit hatte und der Betrachter kann seine Grossartigkeit bewundern.

Gegründet vom Michael der Tapfere im Jahr 1594, kann man in diesem Kloster die Spuren dieses Herrschers fühlen, mit dem die Vereinigung vom Jahre 1600 verbunden ist, als Michael der Tapfere sich selbst zum „Woiwoden und Herrscher der Walachei, von Siebenbürgern und von Moldawien” nannte.

Die erste Auswirkung, wenn man die Kirche sieht, ist stark. Ihre Bauform vermittelt den Eindruck, dass die Kultstätte sich zum Himmel richtet. Die Fassade der Kirche ist auch atemberaubend, die festen Mauern werden mit einer Reihe von Arkaden verziert, die von abgerundeten Bausteinen umgeben sind. Im Unterschied zu anderen Kultstätten ist das Kloster Mihai Vodă auch durch die überraschenden Farben ganz besonders.

Die Schönheit des Gebäudes wird vom Gefühl beschattet, das man hat, wenn man auf den Kirchenhof eingeht. Auch wenn seine Grossartigkeit einwandfrei behalten wurde, kann man beim Kloster Mihai Vodă ein trauriges Gefühl spüren.

Die geringste Erinnerung vom Ensemble Mihai Vodă

Der Glockenturm des Klosters Mihai Vodă.

Der Platz, wo heute diese Kultstätte besteht, ist nicht der Platz, der vom Michael der Tapfere gewählt wurde, als er die Kirche gründete.

Bevor die Kommunisten die Kultstätten aus der Sichtweite aufgrund ihrer Politik versteckten, ragte das Kloster auf dem rechten Ufer von Dâmbovița, wo das ganze Ensemble gebaut wurde und diese Kirche war in der Mitte.

Das Ensemble Mihai Vodă war ein echtes historisches Juwel, das die Geschichten der Einwohner aus dieser Gegend sammelte.

Am Anfang sagten wir, dass wir heute auf der Suche nach den Spuren der Geten-Daker aus der Hauptstadt reisen werden. Diese Spuren gab es sogar unter dem Kloster Mihai Vodă, wo die Archäologen eine ausserordentliche Entdeckung machten, die aber von den Kommunisten wieder begraben wurde.

Bis zum Jahre 1985, als das Kloster Mihai Vodă von seinem Platz auf den Hof vom Ensemble Mihai Vodă verlegt wurde, gab es ein wichtiges Bodendenkmal, als eindeutiger Beweis, dass hier eine dakische Siedlung vor 3000 Jahren bestand. Hier wurden die Öfen zum Verbrennen der Töpfe, dakische Tassen, Drehmühlen entdeckt.

Der Beweis dafür, dass das Kloster Mihai Vodă nicht auf dem Platz besteht, wo es vom Herrscher gegründet wurde.

Als die Kommunisten entschieden, dass die Kirche und der Glockenturm verlegt werden, riessen sie alle Gebäude in der Nähe ab. Man kann sagen, dass diese Kultstätte die Zerstörung nur durch ein Wunder loswurde, denn ursprünglich war es auch auf der Liste der Gebäude, die abgerissen werden sollten. Die damaligen Historiker überzeugten die Politiker, darauf zu verzichten und das Verlegen des Klosters Mihai Vodă auf einer Strecke von 289 m anzunehmen.

Das Bodendenkmal hatte keine Chance, so dass man heute die sehr wichtigen historischen Beweise nicht mehr sehen kann.

Es ist schade, dass man auf dem Hof des Herrschers, den die Feinde „Malus Dacus” (der schlimme Daker) nannten und in der Geschichte als ein wichtiger Nachfolger von Burebista und Decebal blieb, diese äusserst bedeutenden Beweise nicht mehr finden kann.

Die Spuren mehrerer Siedlungen der Geten-Daker wurden auch in anderen Wohnvierteln aus Bukarest gefunden, unter denen Dămăroaia und Herăstrău. Die Entdeckungen wurden aber nicht ausreichend ausgenutzt und verwertet, so dass sie zur touristischen Reise gehören.

Also, wenn Sie die Wahrheit über diese Orte entdecken möchten, lade ich Sie zu einer neuen Reise ein. Der Bestimmungsort ist das Nationalmuseum der Geschichte Rumäniens.

Autor: Ștefania Enache
Foto: Corina Gheorghe

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